Morbus Parkinson und Ernährung

Morbus Parkinson und Ernährung

Morbus Parkinson, Parkinson-Krankheit oder Schüttellähmung sind die Bezeichnungen in Deutschland für die häufigste und bekannteste Erkrankung des Nervensystems. Benannt ist die Krankheit nach seinem Entdecker, dem Arzt James Parkinson. Leider ist bis heute keine Heilung der Parkinson-Krankheit möglich. Allerdings gehört Morbus Parkinson zu den relativ gut behandelbaren neurologischen Erkrankungen. Durch Medikamente und Therapieverfahren sind in der jüngsten Vergangenheit gute Erfolge erzielt worden. 
Parkinson

Obwohl Parkinsonerkrankte nicht unbedingt eine spezielle Ernährung benötigen, gibt es dennoch einiges, das Betroffene bei der Ernährung beachten sollten. Erfahren Sie hier wie Sie die Ernährung bei Parkinson gestalten sollten und welche Tipps Sie oder Ihr Angehöriger beherzigen sollten, damit das Essen auch bei einer Parkinson-Erkrankung Freude bereitet.


1. Informationen zu Krankheit Morbus Parkinson

2. Ernährung bei Morbus Parkinson

Allgemeines zum Thema Morbus Parkinson

Morbus Parkinson ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung. Es sind vornehmlich bestimmte Bereiche des Gehirns betroffen, in denen Nervenzellen absterben. Durch das Absterben der Nervenzellen entsteht ein Dopamin-Mangel. Dopamin ist ein wichtiger Botenstoff, der für die Steuerung von Bewegungen wichtig ist. Typisch für das Krankheitsbild der Schüttellähmung sind Muskelsteife, starre Mimik, die verlangsamten Bewegungen von Armen und Beinen beziehungsweise das Zittern der Extremitäten in Ruheposition. Viele Betroffene bekommen auch Probleme beim Denken, was letztlich zu einer Demenz führt. Auch Nerven des Magen-Darm-Traktes sind bei der Parkinson-Erkrankung betroffen. Dies führt zu einer verminderten Beweglichkeit der Magen-Darm-Muskulatur mit möglichen Verdauungsstörungen, wie Obstipation (Verstopfung). Darüber hinaus zeigen die Riechzellen der Nase bei Parkinson-Patienten krankhafte Veränderungen.
 

Behandlung von Morbus Parkinson

Leider lässt sich die Ursache von Schüttellähmung, das Absterben der Nervenzellen, (noch) nicht beseitigen. Allerdings können durch eine gute medikamentöse Einstellung und moderne Therapiemöglichkeiten die Symptome und Beschwerden von Morbus Parkinson über Jahre gut kontrolliert werden. Der Verlauf der Parkinson-Erkrankung ist sehr individuell, weshalbauch die Behandlung individuell erfolgt und ständig dem fortschreitenden Krankheitsbild angepasst werden muss. Zu den Behandlungsmöglichkeiten zählen:

  • Medikamentöse Behandlung
  • Operative Behandlung
  • Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie
  • Sozialmedizinische Beratung (auch für Angehörige)
  • Psychologische Beratung (auch für Angehörige)
  • Teilnahme an Selbsthilfegruppen

Ernährung bei Morbus Parkinson

Bei der Frage, welche Ernährung bei Parkinson die richtige ist, geht es vor allem darum, durch ausgewählte Lebensmittel aber auch ernährungstherapeutische Maßnahmen, die Freude am Essen beizubehalten und die Lebensqualität der Betroffenen zu steigern. Denn je nach Krankheitsverlauf benötigen Parkinsonpatienten eine auf die Bedürfnisse angepasste Ernährung.

Auf die Ausgewogenheit der Ernährung achten

Ernaehrungspyramiede
Eine gesunde Ernährung, das empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), sollte abwechslungsreich und ausgewogen sein. Was genau heißt das? Die abgebildete Lebensmittelpyramide stellt anschaulich dar, wie eine tägliche Ernährung im Allgemeinen zusammengestellt sein sollte.
Essen Sie aus allen Lebensmittelgruppen: Lebensmittel aus dem grünen Bereich reichlich, aus dem gelben Bereich mäßig und aus dem roten Bereich sparsam. Parkinsonpatienten müssen allerdings oftmals einiges beachten beziehungsweise anpassen. Denn die Ernährung muss auf die Medikamente und den Krankheitsverlauf abgestimmt werden. So müssen Betroffene zum Beispiel die Kalorienzufuhr, den Eiweißgehalt oder die Menge an Kohlenhydraten individuell anpassen. Die Mahlzeiten sollten über den Tag gut verteilt sein. Gerade ältere Menschen sollten, statt drei große, mehrere kleine Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Kleinere Portionen sind vielfach bekömmlicher, da sich die Verweildauer der Speisen im Magen verlängert und vermehrt Sättigungshormone ausgeschüttet werden, was zu einem verringerten Appetit führt. Parkinsonpatienten haben außerdem krankheits- und medikamentenbedingt einen langsamer arbeitenden Magen-Darm-Trakt, weshalb mehrere kleinere Mahlzeiten bevorzugt werden sollten. Selbstverständlich muss bei anderweitig vorliegenden Erkrankungen auch Rücksicht auf eventuell nötige Diäten genommen werden. Hier empfiehlt sich ein Austausch und eine Nachfrage beim Arzt oder zertifiziertem Ernährungsberater.

Eine ausreichende Energiezufuhr ist wichtig!


Eiweißreiche Ernährung
Der Parkinsonpatient muss sich in der Regel keine Gedanken um ein Zuviel an Kalorien in seiner Ernährung machen, da er häufig Gewicht verliert. Mit der richtigen Ernährung sollte ein Gewichtsverlust jedoch vermieden werden. Eine regelmäßige (monatlich oder wöchentliche) Gewichtskontrolle unterstützt rechtzeitiges Gegensteuern. Als Faustregel gelten 25 bis 30 Kalorien pro Kilogramm Körpergewicht.

Beispiel: 70kg Körpergewicht benötigen 70x30 Kalorien = 2100 Kalorien

Gründe für die ungewollte Gewichtsabnahme sind eine Magenentleerungsstörung oder Verstopfung, Schluckbeschwerden oder eine Riechstörung. Parkinsonerkrankte haben außerdem einen erhöhten Energieverbrauch. Dieser ist auch durch den Tremor und den erhöhten Muskeltonus bedingt und muss individuell betrachtet werden. All das nimmt oft die Freude an Essen und Trinken oder erschwert diese. Bei einem unerwünschten Gewichtsverlust sollte rechtzeitig gehandelt werden – denn werden zu wenig Kalorien mit der Nahrung aufgenommen, baut der Körper zuerst Fett, dann Muskelmasse ab. 

Das hat Auswirkungen auf Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit und das Risiko für eine Sturzgefahr steigt. In der Literatur gibt es Hinweise, dass Parkinson bei einem gesunden Körpergewicht etwas leichter und langsamer verläuft. Daher ist es besonders bei einem unerwünschten Gewichtsverlust ratsam, den Kaloriengehalt der Speisen zu erhöhen. Parkinsonerkrankte sollten dabei vor allem auf fettreiche Lebensmittel zurückgreifen. Denn: 1 g Fett liefert 9 Kalorien/g. Zum Vergleich: Eiweiß und Kohlenhydraten liefern nur 4 Kalorien/g. Dabei sollten Betroffene natürlich auch die Bekömmlichkeit der Speisen und Getränke im Auge behalten.

Tipps, um eine ausreichende Energiezufuhr bei einer Parkinson-Erkrankung sicherzustellen

  • Regelmäßig die Mahlzeit einnehmen
  • Snacks und kleine Mahlzeiten zu festen Zeiten einplanen
  • Verstärkt pflanzliche Öle (z. B. Raps-, Walnuss-, Olivenöl) verwenden
  • Nüsse liefern nicht nur Kalorien, sondern auch wertvolle (mehrfach) ungesättigte Fettsäuren und eignen sich gut als Snack oder Ergänzung
  • Fettfische (Lachs, Hering, Makrele) liefern wertvolle Fettsäuren und viel Eiweiß
  • Gönnen Sie sich, da wo es passt, Sahne zu Kuchen und Dessert
  • Creme fraiche, Schmand oder Sahne zum Verfeinern und Abrunden von Gerichten liefern zusätzliche Kalorien
  • Kuchen, Süßigkeiten, Eis etc. stillen die Lust auf Süßes und sind eine gute Kalorienquelle
  • Keine Vorsuppen oder Getränke vor den Mahlzeiten, denn sie füllen den Magen und der Appetit nimmt ab
  • Cremesuppen haben mehr Kalorien als klare Suppen
  • Fruchtsäfte auch unverdünnt genießen
  • Gemüse mit Soße enthält mehr Energie als naturelles Gemüse
  • Hochkalorische Trinknahrung (in der Apotheke oder im Internet zu beziehen) kann, pur oder in Speisen eingearbeitet, gerade bei stärkerem Gewichtsverlust als zusätzliche Kalorienquelle genutzt werden
  • Maltodextrin (ein wasserlösliches Kohlenhydratgemisch) in den Speisen verarbeiten

Eiweißgehalt der Lebensmittel hat Einfluss auf die Wirksamkeit der Parkinson Medikamente

Ernährung bei Parkinson
Eiweiß (Protein) ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Ernährung und wichtig für viele unterschiedliche Funktionen im Körper, unter anderem für den Aufbau und Erhalt von Muskulatur sowie  für das Immunsystem. Der Tagesbedarf liegt bei einem gesunden Erwachsenen bei 0,8 g /kg Körpergewicht. Im Alter von 65 Jahren und älter darf die Proteinzufuhr auf 1,0 g /kg Körpergewicht oder höher steigen.

 

Beispiel: 70kg Körpergewicht benötigen 70x0,8 = 56g Eiweiß

Bei der Einnahme von Medikamenten mit dem Wirkstoff Levodopa (L-Dopa) ist auf den Eiweißgehalt der Mahlzeit zu achten. Proteinreiche Mahlzeiten können die Wirksamkeit des Medikamentes, die Aufnahme im Darm und Weitertransport durch das Blut, vermindern. Daher empfiehlt es sich, das Medikament 30 bis 45 Minuten vor der Mahlzeit oder 60 bis 90 Minuten nach der Mahlzeit einzunehmen. Nehmen Sie die Medikamente am besten mit Wasser, Tee, Saft (kein Orangen- oder Grapefruitsaft), Smoothie, Apfel- oder Fruchtmus ein und verzichten Sie auf proteinhaltige Getränke oder Speisen (z. B. Milch oder Joghurt) bei der Einnahme von L-Dopa.

Bitte beachten Sie: Es gibt aus fachlicher Sicht unterschiedliche Meinungen bezüglich der Eiweißverteilung über den Tag. Manche Experten sind der Ansicht, insgesamt weniger Protein mit der Ernährung aufzunehmen und es gleichmäßig auf die Mahlzeiten zu verteilen. Es gibt aber auch die Meinung, den Hauptteil der eiweißhaltigen Lebensmittel am Abend zu verzehren. Parkinsonerkrankte sollten sich diesbezüglich mit ihrem behandelnden Arzt austauschen.

Übersicht proteinreicher Lebensmittel, die Sie nur mit zeitlichem Abstand zur Einnahme von L-Dopa verzehren sollten:

 

Proteinhaltige Lebensmittel

Beispiele Lebensmittel

Proteingehalt in g

Fleisch

150 g Putenbrust

36

Fisch

150 g Lachs

30

Eier

1 Ei

6

Milch und Milchprodukte

250 ml Milch oder 30 g Hartkäse

8-9

Hülsenfrüchte

150 g grüne Bohnen

4

Getreide

1 Weizenbrötchen (40g)

4

Nüsse

25 g Walnüsse

4

Sojaprodukte

100 g Tofu

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Ballaststoffe und eine ausreichende Trinkmenge sind für die Verdauung besonders wichtig


Viele Parkinsonpatienten haben Probleme mit ihrer Verdauung, sie klagen über Darmträgheit und Verstopfung (Obstipation). Das hängt mit dem bei der Erkrankung in Mitleidenschaft gezogenem Nervensystem des Darms zusammen. Nehmen Erkrankte nicht genügend Ballaststoffe und Flüssigkeit über die Ernährung auf, und bewegen sich außerdem nicht ausreichend, verstärken sich meist die Verdauungsprobleme.
Ballaststoffe sind unverdauliche Kohlenhydrate mit einer verminderten Kalorienzufuhr. Sie sind für die Darmbakterien unverzichtbar, denn sie dienen ihnen als Nahrung und sorgen für einen weichen Stuhl. Die DGE empfiehlt 30 g Ballaststoffe am Tag. Diese Menge ist zum Beispiel in folgenden Lebensmitteln enthalten (Tagesbeispiel):

 

1 Vollkornbrötchen, 1 Kiwi, 1 Apfel, 250g Brokkoli, 200g Kartoffel, 2 Scheiben Vollkornbrot

oder

Haferbrei aus 40g Haferflocken + 125ml Milch, 1 Apfel, 1 Banane, 200g Möhren, 200g Kartoffeln, 2 Scheiben Vollkornbrot

Übersicht ballaststoffreicher Lebensmittel für eine bedarfsgerechte Ernährung bei Morbus Parkinson:

  • Obst
  • Gemüse
  • Getreide, Getreideprodukte
  • Hülsenfrüchte
  • Vollkornnudeln, -reis

Über den Tag verteilt sollten Parkinsonerkrankte, genau wie gesunde Menschen, ausreichend trinken: Die DGE empfiehlt 1,5 bis 2 Liter. Die Flüssigkeit sorgt dafür, dass die Ballaststoffe aufquellen, sich dadurch das Stuhlvolumen vergrößert und die Darmtätigkeit angeregt wird. Einen weiteren positiven Einfluss auf die Verdauung haben:

  • Ruhe und eine entspannte Atmosphäre beim Essen
  • das gründliche Kauen der Nahrung
  • tägliche Bewegung (unterstützt den Verdauungsprozess)
  • ein Spaziergang an frischer Luft (förderlich für den Appetit)

Schwierigkeiten beim Kauen und Schlucken entgegenwirken


Ernährung bei Schluckstörung
In allen Phasen der Parkinson-Erkrankung kann es zu Schluckproblemen kommen. Diese Probleme können tageszeitlich sehr unterschiedlich ausgeprägt sein.
Schluckprobleme können das Essen und Trinken für Betroffene sehr anstrengend machen. Betroffene Personen essen dann oft nicht mehr ausreichend (zu kleine Mengen), wodurch ihre Nährstoffversorgung leidet. Häufig ist außerdem die Lebensmittelauswahl sehr einseitig: Betroffene bevorzugen Speisen, die sie gut schlucken können, zum Beispiel Joghurt, Pudding, Kartoffelbrei oder Apfelmus. Diese einseitige Ernährung begünstigt das Entstehen einer Mangelernährung beim Patienten. Die Mangelernährung verdeutlicht sich durch einen Gewichtsverlust oder durch den Abbau der Muskelmasse, welcher wiederum sehr häufig zu einem erhöhten Sturzrisiko führt. Weitere Folgen können unter anderem eine Verschlechterung der Immunabwehr, Wundheilungsstörungen, Abgeschlagenheit, Müdigkeit und damit ein weiterer Abbau der Lebensqualität sein. Durch eine Mangelernährung kann sich außerdem der Behandlungserfolg einer Schluckstörung verlangsamen. Eine gezielte Ernährungstherapie ermöglicht die Aufrechterhaltung beziehungsweise Verbesserung des Ernährungszustandes.

Schwierigkeiten beim Kauen und Schlucken lassen sich durch ein Anpassen der Konsistenz verbessern. Parkinson-Erkrankte mit starken Schluckbeschwerden haben häufig Probleme bei Gerichten mit unterschiedlichen Konsistenzen (z. B. Eintöpfen), was die Gefahr von Aspirationen (Eindringen von Nahrung in die Atemwege) steigert. Auch dünnflüssige Konsistenzen sind im Mund aufgrund ihrer hohen Fließgeschwindigkeit nur schwer kontrollierbar. Bei gleichzeitig verzögertem Schluckreflex kann es sehr leicht zum Verschlucken kommen. Gerichte mit stückigen Einlagen sowie Fasern, Krümeln und Kernen sollten Betroffene meiden, da sie leicht zum Verschlucken und zu einer Aspiration führen können. Sehr gut geeignet ist dagegen püriertes Essen.

 Ernährungsempfehlungen für Parkinson-Erkrankte mit einer Schluckstörung:

  • Abschneiden der Rinde am Brot
  • Speisen besonders weich kochen, zerkleinern und/oder pürieren
  • Gegebenenfalls die Getränke und Suppen andicken (es gibt geschmacksneutrale Verdickungsmittel in der Apotheke oder im Internet)
  • Einsatz von individuell geeigneten Trink- und Esshilfen (z. B. Parkinson-Löffel, Besteck mit verstärktem Griff, Warmhalteteller oder Trinkbecher)
  • Mischkonsistenzen, krümelige, schleimbildende, stark säurehaltige und faserige Lebensmittel meiden
  • Getränke mit Kohlensäure meiden

winVitalis als Ernährungslösung

Warum pürierte Menüs von winVitalis eine gute Alternative in der Ernährung bei einer Schluckstörung sind:


Pürierte Menüs
Nicht alle Lebensmittel lassen sich einfach selbst pürieren. Häufig müssen die pürierten Speisen verdünnt oder angedickt werden, um die richtige Konsistenz zu erhalten. Zudem lassen sich viele Lebensmittel, wie Fleisch, Fisch, Erbsen, Reis und Nudeln, nur sehr schwer pürieren. Wer auf diese Lebensmittel nicht verzichten möchte, nicht die küchentechnische Möglichkeit hat, körperlich nicht in der Lage ist oder einfach mal keine Lust hat, Speisen fein zu pürieren, kann auf fertigte Produkte zurückgreifen. Bitte sehen Sie davon ab bei Schluckproblemen Babykost zu verabreichen beziehungsweise selbst zu essen. Hier stimmt zwar oft die Konsistenz, allerdings besteht beim Nährstoffangebot ein großes Defizit, da diese Nahrung nicht für Erwachsene gedacht ist.
Als Ernährungslösung empfehlen sich die pürierten winVitalis Menüs, die sich optimal für einen abwechslungsreichen und ausgewogenen Speiseplan eignen und auf die Bedürfnisse von Parkinson-Erkrankten mit Schluckbeschwerden eingehen. Die pürierten Menüs sind durch ihre Konsistenz leicht zu schlucken und tragen mit ihrer hohen Nährstoffdichte dazu bei, den täglichen Nährstoffbedarf zu decken. Die einzelnen Speisen sind geformt, sehen sehr ansprechend aus und schmecken genauso lecker wie das Original. Die Gerichte überzeugen geschmacklich und sind eine perfekte Alternative für Menschen mit Kau- und Schluckbeschwerden.
Übrigens: In unserem Beitrag zum Thema „Dysphagie und Schluckstörung“ finden Sie wertvolle Tipps, Videos und Informationen aus ernährungsmedizinischer, logopädischer und ernährungswissenschaftlicher Sicht. Zudem haben Sie die Möglichkeit, im apetito Shop aus einem großen Angebot an winVitalis pürierten Menüs, das passende für sich auszuwählen.

Weitere hilfreiche Informationen für die Ernährung bei Morbus Parkinson

  • Im Internet und im Fachhandel können Sie einen Parkinson-Löffel erwerben, der das Zittern durch kleine Gegenbewegungen ausgleicht. Trotz Tremor bleibt dann das Essen auf dem Löffel.
  • Sauermilchprodukte ergänzen die Auswahl der Milchprodukte vorteilhaft aufgrund der enthaltenen Milchsäurebakterien, die einen positiven Einfluss auf die Darmflora und die Verdauung haben.
  • Die Temperatur der Speisen und Getränke sollte nicht zu heiß und nicht zu kalt sein.
  • Leiden Sie medikamentenbedingt sehr unter Übelkeit, sollten Sie unbedingt Ihrem Arzt davon berichten. Übelkeit führt zu Appetitverlust und langfristig zur Gewichtsabnahme und schwächt Sie.
  • Wegen des erhöhten Risikos für Osteoporose sollten Sie, in Absprache mit Ihrem Arzt, auf eine ausreichende Zufuhr von Vitamin D und Calcium achten.
  • Um die Konzentration beim Essen nicht zu stören, kann es ratsam sein, nicht zu viel zu sprechen.
  • Ruhe, Gesellschaft und eine angenehme Atmosphäre beim Essen fördern den Appetit.
  • Ergänzen Sie die Hauptmahlzeiten mit mehreren Zwischenmahlzeiten und Snacks.
  • Bei vorhandenen Schluckproblemen suchen Sie Hilfe bei einem Logopäden mit Schwerpunkt Dysphagie. Dort erhalten Sie wertvolle Unterstützung.
  • Sollten Sie Schwierigkeiten mit der Ernährung haben, können Sie, in Absprache mit dem behandelnden Arzt, eine Ernährungsberatung in Anspruch nehmen, die größtenteils von der    Krankenkasse bezahlt wird. Wichtig: Die Zuweisung belastet nicht das Budget des Arztes.

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